Broker Vergleich Schweiz 2026 – Die besten Online-Broker im Test

Letztes Update: 24. Mai 2026

Du willst in der Schweiz in ETFs, Aktien oder andere Wertpapiere investieren und suchst den passenden Broker? In diesem umfassenden Broker Vergleich Schweiz 2026 stelle ich dir alle relevanten Anbieter vor – mit aktuellen Gebühren, klaren Vor- und Nachteilen und einer persönlichen Empfehlung für verschiedene Anlegertypen.

Überblick: Welche Broker gibt es in der Schweiz?

Der Schweizer Brokermarkt hat sich in den letzten Jahren stark gewandelt. Lange dominierte Swissquote beinahe unangefochten. Doch seit Saxo seine Gebühren 2024 massiv gesenkt hat und ausländische Anbieter wie DEGIRO und Interactive Brokers auch hierzulande aktiv sind, haben Schweizer Anlegerinnen und Anleger heute deutlich mehr Auswahl.

Grundsätzlich lassen sich die Broker in drei Kategorien einteilen:

  • Schweizer Banken mit Brokerfunktion: Swissquote, Saxo Bank (Schweiz), PostFinance
  • Schweizer Neobanken: neon Invest, Yuh
  • Ausländische Broker: DEGIRO, Interactive Brokers

💡 Bei ausländischen Brokern entfällt die Schweizer Stempelsteuer (0.075% bzw. 0.15% pro Transaktion). Das kann bei grösseren Beträgen einen erheblichen Kostenvorteil bedeuten. Dafür bist du nicht durch die Schweizer Einlagensicherung (bis CHF 100’000) geschützt, sondern durch die jeweiligen Regelungen im Heimatland des Brokers. Zudem kann es bei Streitigkeiten aufgrund eines anderen Rechtsrahmens zu zusätzlichem Aufwand kommen.

Die grosse Gebührentabelle 2026

Vorab die wichtigste Frage: Was kostet mich der Handel überhaupt? Ich habe alle relevanten Anbieter mit Stand Mai 2026 verglichen. Als Beispieltransaktion dient ein ETF-Kauf im Wert von CHF 5’000 an der SIX Swiss Exchange.

BrokerDepotgebühr p.a.ETF-Kauf CHF 5’000Kosten WährungstauschSparplanRegulierung FINMASchweizer eSteuerauzugEmpfehlung
SwissquoteCHF 60–200CHF 9.00 (ETF Leader) plus Zuschläge0.95%ab CHF 3jaCHF 85vielseitig
Saxo BankkeineCHF 4.00 (0.08%, min. 3)0.25%AutoInvestjakostenlosgünstig
DEGIROkeineEUR 3.00 + EUR 1 (Bearbeitungsgebühr)0.25%Kernangebotneinnicht verfügbarPreisbrecher
Interactive BrokerskeineCHF 5.00 (fix, EU-Börsen)0.002% (min. USD 2)ab USD 1neinnicht verfügbarProfi
neon InvestkeineCHF 25 (0.5%)in Transaktionsgebühr enthaltengewisse ETFs im “0% Sparplan”jakostenlosEinsteiger
YuhkeineCHF 25 (0.5%, min. CHF 1)0.95%gewisse ETFs mit “0 Trading-Gebühren”jaCHF 25Einsteiger
PostFinanceCHF 72 (als Trading Credits)CHF 20 (bis CHF 5’000)ab 1.2%1% auf den Anlagebetrag (min. 1)jaCHF 97.30PostFinance-Kunden

💡 Vergleiche immer die Gesamtkosten, nicht nur die Ordergebühr. Und bei kleinen Sparraten ist eine prozentuale Gebühr (z. B. 0.5%) oft günstiger als eine Fixgebühr. Mit steigenden Beträgen kann eine Fixgebühr hingegen vorteilhafter werden. Bei grossen Einmalbeträgen lohnt sich zudem häufig ein günstiger Online-Broker.

Swissquote – der Schweizer Platzhirsch

Rating: 4 out of 5.

Schweizer Marktführer mit über 700’000 Kunden und dem umfassendsten Angebot

Gegründet: 1996
Regulierung: FINAM
Produkte: 3+ Mio.
Mindesteinzahlung: CHF 1’000
ETF Sparplan ab: CHF 3

✓ Vorteile

  • Schweizer Bank mit FINMA-Lizenz
  • Riesiges Produktangebot (Aktien, ETFs, Fonds, Crypto, Forex)
  • ETF-Sparplan ab CHF 3 (Fractional Trading)
  • Multiwährungskonten (CHF, EUR, USD u.a.)
  • Eintragung ins Schweizer Aktienregister
  • Zuverlässiger Schweizerdeutsch-Support
  • Hervorragende Mobile-App

✗ Nachteile

  • Depotgebühr: CHF 60–200 pro Jahr
  • Hohe Währungswechselgebühren (0.95%)
  • Nicht günstigste Wahl bei US-Aktien
  • Echtzeitkurs-Zuschlag (CHF 0.85 pro Kauf)
  • Schweizer Stempelsteuer fällt an

Swissquote ist seit 1996 auf dem Markt und hat sich als führender Schweizer Online-Broker etabliert. Mit über 700’000 Kundinnen und Kunden ist die Bank unbestrittener Marktführer in der Schweiz. Das Angebot ist schier unerschöpflich: über 3 Millionen handelbare Produkte, darunter Aktien, ETFs, Fonds, Obligationen, Strukturierte Produkte, Kryptowährungen und Forex.

Besonders praktisch: Swissquote bietet seit 2023 einen ETF-Sparplan an («Recurring Investment»), bei dem du ab CHF 3 monatlich automatisch ETFs kaufen kannst. Das ist ideal für den langfristigen Vermögensaufbau mit kleinen Beträgen.

Gebühren Swissquote 2026

Für die sogenannten ETF Leaders – eine Auswahl von über 200 populären ETFs – gilt eine günstige Flat Fee von CHF/EUR/USD 9.00 pro Trade an der SIX, unabhängig vom Transaktionsbetrag. Für alle anderen ETFs und Aktien gilt ein gestaffeltes Modell ab CHF 3 (bis CHF 500) bis maximal CHF 190 (ab CHF 500’000).

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Swissquote Aktionscode 2025 Swissquote Empfehlungscode 2025 MKT_Finanzdepot

Für wen ist Swissquote geeignet?

Swissquote ist die beste Wahl für Anleger, die ein breites Produktangebot schätzen, auf Schweizer Regulierung und Einlagensicherung Wert legen und nicht nur ETFs, sondern auch Einzelaktien, Krypto oder Strukturierte Produkte handeln möchten. Die Depotgebühren sind der grösste Nachteil – bei kleinen Depots unter CHF 30’000 fallen sie überproportional ins Gewicht.

Saxo Bank – der günstige Herausforderer

Rating: 5 out of 5.

Seit 2024/25 der günstigste grosse Schweizer Broker – und trotzdem in der Schweiz reguliert

Gegründet: 1992 (DK)
Regulierung: FINMA
Produkte: 7’400+
Depotgebühr: keine
Min. ETF-Trade: CHF 3

✓ Vorteile

  • Keine Depotgebühren (seit Feb. 2025)
  • Günstigste Ordergebühren (0.08%, min. CHF 3)
  • FINMA-reguliert, Einlagensicherung CHF 100k
  • AutoInvest (Sparplan-Funktion)
  • 7’400+ ETFs handelbar
  • Hervorragende Handelsplattform
  • Tiefe Währungswechselgebühren (0.25%)
  • Gratis Schweizer E-Steuerauszug

✗ Nachteile

  • Mehrheitseigner seit 2025: J. Safra Sarasin
  • Kleineres Produktangebot als Swissquote
  • Kein Aktienregister-Eintrag
  • Schweizer Stempelsteuer fällt an
  • Plattform etwas komplex für Einsteiger

Saxo hat in den letzten zwei Jahren für Aufsehen gesorgt: Zuerst die massive Gebührensenkung 2024, dann die vollständige Abschaffung der Depotgebühren ab Februar 2025. Damit ist Saxo heute der günstigste grosse Schweizer Broker überhaupt.

Das Modell ist einfach: 0.08% pro Trade, mindestens CHF 3. Keine Depotgebühren, keine Inaktivitätsgebühren. Für einen ETF-Kauf von CHF 5’000 an der SIX bezahlst du also genau CHF 4.00 – weniger als ein Kaffee. Zum Vergleich: Bei Swissquote wären es CHF 9.00 (ETF Leader) oder mehr.

Der AutoInvest erlaubt es, regelmässige ETF-Käufe zu automatisieren – ähnlich wie ein Sparplan. Dafür stehen aber “nur” 100 ETFs zur Auswahl. Ein weiteres Manko: Nicht alle ETFs sind bei Saxo erhältlich; manche sehr neuen oder exotischen Produkte fehlen noch. Und Schweizer Fonds sind kaum erhältlich.

Saxo Code Trading Gebühren Gutschein CHF 200 Empfehlungscode

Für wen ist Saxo geeignet?

Saxo ist meine aktuelle Top-Empfehlung für Anleger, die günstig in ETFs und Aktien investieren wollen und auf Schweizer Regulierung nicht verzichten möchten. Besonders attraktiv ist Saxo für regelmässige ETF-Investoren (AutoInvest) und für alle, die auch mal an US- oder europäischen Börsen handeln.

DEGIRO – der europäische Preisbrecher

Rating: 3 out of 5.

Der günstigste Einstieg für EU/Europa-orientierte ETF-Anleger

KundInnen: 3+ Mio.
Regulierung: BaFin/AFM
Stempelsteuer: keine
Depotgebühr: keine

✓ Vorteile

  • Sehr tiefe Gebühren (EUR 1 + EUR 3 Bearbeitungsgebühr)
  • Keine Schweizer Stempelsteuer
  • ~1’000 kostenlose ETFs (Kernauswahl)
  • Eigene Banklizenz (Fusion mit Flatex)
  • Breites Produktangebot EU-weit
  • Ein- und Auszahlung in CHF möglich

✗ Nachteile

  • Keine FINMA-Regulierung
  • Keine Schweizer Einlagensicherung
  • Einzahlung nur in CHF (keine Multiwährungskonten)
  • Kein Aktienregister-Eintrag
  • Etwas komplexe Steuerausweisung für CH

DEGIRO ist mit über 3 Millionen Kundinnen und Kunden der grösste Broker Europas. Seit der Fusion mit der deutschen flatex AG verfügt DEGIRO über eine eigene Banklizenz und untersteht der BaFin- und AFM-Aufsicht.

Der grosse Vorteil von DEGIRO: Die Schweizer Stempelsteuer (0.075% auf inländische und 0.15% auf ausländische Wertschriften) entfällt. Das spart bei einer CHF 10’000-Transaktion in einem ausländischen ETF gleich CHF 15 Stempelsteuer – verglichen mit jedem Schweizer Broker. Bei regelmässigen grösseren Investitionen summiert sich das erheblich.

Rund 1’000 ETFs können bei DEGIRO sogar provisionsfrei gehandelt werden – gegen eine einmalige Bearbeitungsgebühr von nur EUR 1 (Kernauswahl). Ein automatisierter ETF-Sparplan steht allerdings nicht zur Verfügung.

Interactive Brokers – für anspruchsvolle Anleger

Rating: 4 out of 5.

Der Profi-Broker für alle, die maximal günstig und global investieren wollen

Gegründet: 1977 (USA)
Regulierung: FCA (UK)
Stempelsteuer: keine
Börsenplätze: 135+

✓ Vorteile

  • Extrem günstige Gebühren (ab USD 0.35 an US-Börsen)
  • Keine Schweizer Stempelsteuer
  • Währungswechsel ab 0.002% (min. USD 2)
  • 135+ Börsenplätze weltweit
  • Fractional Shares und Sparpläne (nur mit einer Auswahl an Aktien und ETFs)

✗ Nachteile

  • Komplexe Plattform (nicht für EinsteigerInnen)
  • Langsamer Kundendienst
  • Steuerrapport teilweise aufwendig
  • Einige CH-spezifische Features fehlen
  • Keine FINMA-Regulierung
  • Schweizer Aktienregister-Eintrag kostet CHF 150

Interactive Brokers ist der weltgrösste Online-Broker und bei erfahrenen Anlegerinnen und Anlegern in der Schweiz sehr beliebt – vor allem wegen der unschlagbar tiefen Gebühren an US-Börsen. Ein ETF-Kauf an der NYSE kostet ab USD 0.35, was selbst Saxo nicht unterbieten kann.

Besonders attraktiv ist IBKR für alle, die viel in USD-denominierten ETFs investieren: Die Währungswechselgebühren betragen nur 0.002% (Mindestgebühr USD 2). Das ist etwa 50-mal günstiger als bei Swissquote (0.95%). Beachte jedoch, dass bei US-Wertschriften das Risiko der US-Erbschaftssteuer bestehen kann.

Für wen ist IBKR geeignet?

Für erfahrene Anleger mit regelmässigen Investitionen, die bereit sind, sich mit einer komplexeren Plattform auseinanderzusetzen. Für Einsteiger empfehle ich Saxo oder Swissquote – die Lernkurve bei IBKR ist steiler.

neon Invest – die Schweizer Neobank

Rating: 3 out of 5.

Banking und Investieren in einer App – für die digital-affine Generation

Odergebühr: ETFs und Schweizer Aktien 0.5%, internationale Aktien 1.0%
Depotgebühr: keine
Regulierung: FINMA
Alltagsbank, 3a und Invest: Ja

✓ Vorteile

  • Banking, 3a und Investieren in einer App
  • FINMA-reguliert (via Hypothekarbank Lenzburg)
  • Einfache, intuitive App
  • Keine Depotgebühren
  • Gratis Schweizer E-Steuerauszug
  • Kostenloses Bankkonto inklusive

✗ Nachteile

  • Teuer bei Beträgen über ca. CHF 5’000 (0.5%)
  • Begrenztes ETF-Angebot
  • Keine komplexen Ordertypen

neon ist primär eine Schweizer Neobank, bietet aber seit einiger Zeit auch die Möglichkeit, direkt aus der App heraus ETFs und Aktien zu handeln. Die Plattform ist sehr einfach gehalten und richtet sich an Menschen, die Alltagsbanking, Säule 3a und Investieren in einer App vereinen wollen.

Der Haken: Die Ordergebühr von 0.5% ist für grössere Investitionen klar zu teuer. Bei einem ETF-Kauf von CHF 10’000 bezahlst du CHF 50 Provision – bei Saxo wärst du mit CHF 8 dabei. neon lohnt sich deshalb eher für kleine Einstiegsinvestitionen oder als reines Banking-Tool mit gelegentlichen Trades.

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Yuh – Banking und Investieren in einer App

Rating: 3 out of 5.

Die EinsteigerInnen-App von Swissquote – mit ETF-Sparplan

Odergebühr: 0.5% (mind. CHF 1), Krypto 1%
Depotgebühr: keine
Regulierung: FINMA
Krypto: Ja

✓ Vorteile

  • Banking, 3a und Investieren in einer App
  • FINMA-reguliert (via Swissquote)
  • Einfache, intuitive App
  • Keine Depotgebühren
  • Krypto inklusive (Bitcoin, ETH u.a.)
  • Kostenloses Bankkonto inklusive

✗ Nachteile

  • Teuer bei Beträgen über ca. CHF 5’000 (0.5%)
  • Begrenztes ETF-Angebot
  • Hohe Währungswechselgebühren
  • Keine komplexen Ordertypen

Yuh von Swissquote richtet sich an eine junge, digital-affine Kundschaft. Die App verbindet Zahlen, Sparen, Säule 3a und Investieren in einer einzigen App. Besonders der ETF-Sparplan ab CHF 10 ist für Sparende mit kleinem Budget interessant.

Für grössere Investitionen gilt dasselbe wie bei neon: Die 0.5%-Gebühr wird bei CHF 10’000 und mehr schnell teuer. Wer mit Yuh startet und merkt, dass er mehr investieren möchte, sollte den Wechsel zu Swissquote oder Saxo in Betracht ziehen. Ein Transfer der Wertpapiere oder der Kryptos ist jedoch nicht möglich.

Yuh Gutschein Code Trading Credit

PostFinance – für PostFinance-Treue

PostFinance nutzt die Handelsplattform von Swissquote, ist aber ein eigenständiges Angebot. Die Depotgebühr beträgt CHF 72 pro Jahr – diese werden jedoch als Trading Credits erstattet, sodass aktive Anleger effektiv keine Depotgebühren zahlen. Die Ordergebühren sind mit mindestens CHF 6 (bei einer Auftragsgrösse von bis zu CHF 500) eher auf der höheren Seite.

PostFinance lohnt sich vor allem für bestehende PostFinance-Kunden, die alles unter einem Dach haben möchten und nicht allzu aktiv handeln. Für alle anderen gibt es bessere Optionen.

Meine Empfehlung nach Anlegertyp

Es gibt nicht den einen besten Broker für alle – die richtige Wahl hängt von deiner Situation, deinen Zielen und deinem Investitionsstil ab. Hier meine persönlichen Empfehlungen:

EinsteigerIn (CHF < 10’000): neon oder Yuh
Einfach, intuitiv, ohne Mindestbetrag.

ETF-Sparplan-AnlegerIn: Saxo Bank
AutoInvest, tiefe Gebühren, FINMA-reguliert. Beste Kombination.

Vielseitige AnlegerIn (CH): Swissquote
Riesiges Angebot, Krypto, Schweizer Aktienregister, top Support.

Kostenoptimierung (EU-ETFs): DEGIRO
Keine Stempelsteuer, sehr tiefe Ordergebühren, kostenlose ETFs.

Profi (US-Aktien, global): Interactive Brokers
Unschlagbare Gebühren an US-Börsen, 135+ Märkte, günstiger Währungswechsel.

Häufige Fragen (FAQ) Broker Vergleich Schweiz 2026

Welcher Broker hat in der Schweiz die tiefsten Gebühren?

Für reine ETF-Investitionen in der Schweiz ist Saxo Bank aktuell der günstigste FINMA-regulierte Broker (0.08%, min. CHF 3, keine Depotgebühren). Ohne Schweizer Regulierung sind DEGIRO und Interactive Brokers noch günstiger – zudem entfällt bei diesen die Stempelsteuer.

Muss ich die Schweizer Stempelsteuer bezahlen?

Bei Schweizer Brokern (Swissquote, Saxo, PostFinance, neon, Yuh) fällt die Stempelsteuer an: 0.075% auf inländische und 0.15% auf ausländische Wertschriften pro Transaktion. Bei ausländischen Brokern (DEGIRO, Interactive Brokers) entfällt diese Steuer – das ist bei grösseren Beträgen ein erheblicher Vorteil.

Wie sicher ist mein Geld beim Broker?

Bei Schweizer Brokern mit FINMA-Lizenz (Swissquote, Saxo, PostFinance und indirekt somit auch neon und Yuh) sind Barguthaben bis CHF 100’000 durch die Schweizer Einlagensicherung geschützt. Wertpapiere (ETFs, Aktien) sind immer als Sondervermögen geschützt – auch bei einer Insolvenz des Brokers.

Kann ich zwischen Brokern wechseln?

Ja, bei den meisten Brokern ist ein Depotwechsel möglich. Du kannst dein Depot «in Natura» übertragen lassen – d.h. deine Wertpapiere werden zum neuen Broker transferiert, ohne dass du verkaufen musst. Der Prozess dauert je nach Broker 2–6 Wochen und kostet meistens einen Betrag pro Position. Je nach Depotgrösse und -komplexität ist ein Verkauf und Neukauf günstiger.

Was ist ein ETF-Sparplan und welcher Broker eignet sich am besten?

Bei einem ETF-Sparplan wird monatlich automatisch ein bestimmter Betrag in einen oder mehrere ETFs investiert. Saxo AutoInvest und Swissquote Recurring Investment sind die besten Optionen in der Schweiz. Swissquote bietet Fractional Shares ab CHF 3, Saxo funktioniert ab grösseren Beträgen besonders gut.

Fazit: Mein Broker Vergleich Schweiz 2026

Der Schweizer Brokermarkt ist 2026 wettbewerbsintensiver denn je. Saxo Bank hat durch Gebührensenkungen und den Wegfall der Depotgebühren die Nase vorn bei Kosten. Swissquote bleibt die erste Wahl für ein breites Angebot, Schweizer Service und Krypto. DEGIRO und Interactive Brokers sind die günstigsten Optionen – allerdings ohne Schweizer Regulierung. Und Yuh und neon sind ideal für den Einstieg.

Mein persönlicher Tipp: Starte mit Saxo für dein Haupt-ETF-Portfolio. Falls du zusätzlich Krypto oder ein sehr breites Produktangebot willst, lohnt sich ein zweites Depot bei Swissquote.

👉 Nächste Schritte: Lies meinen detaillierten Swissquote vs. Saxo Vergleich oder erfahre, wie du mit einem ETF-Sparplan in der Schweiz langfristig Vermögen aufbaust.

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