Wie viel von deinem PK-Guthaben musst du als Rente beziehen, damit deine Fixkosten gedeckt sind – und wie viel kannst du dir als Kapital auszahlen lassen? Genau das beantwortet dir dieser Pensionsrechner. Trag deine Zahlen ein, und du siehst in Echtzeit, wie sich AHV, PK-Rente und Kapitalbezug zusammensetzen.
Der Rechner ersetzt keine Beratung. Aber er gibt dir eine erste Einschätzung – mit den Zahlen, die du heute schon kennst.
Was berechnet dieser Pensionsrechner genau?
Du gibst fünf Werte ein: deine AHV-Rente, dein voraussichtliches PK-Guthaben bei Pensionierung, den Umwandlungssatz deiner Pensionskasse sowie deine lebensnotwendigen Kosten und dein Wunsch-Budget für Luxus und Freizeit.
Daraus berechnet der Rechner, welcher Anteil deines PK-Guthabens verrentet werden muss, damit AHV und PK-Rente zusammen deine Fixkosten decken. Der Rest steht dir als Kapital zur Verfügung – grafisch siehst du sofort, wie sich dein Guthaben aufteilt.
So bekommst du eine erste Antwort auf eine der teuersten Fragen deines Lebens: Rente oder Kapital – oder eine Kombination aus beidem?
Warum der Umwandlungssatz so entscheidend ist
Der Umwandlungssatz bestimmt, wie viel Rente du pro Franken PK-Guthaben erhältst. Gesetzlich vorgeschrieben sind im obligatorischen Teil 6.8% – in der Realität liegen viele Pensionskassen heute aber deutlich tiefer, oft zwischen 4.8% und 5.5%. Diesen Wert findest du auf deinem PK-Ausweis oder bei deiner Pensionskasse direkt.
Je tiefer dein Umwandlungssatz, desto mehr Kapital brauchst du, um eine bestimmte Rente zu erhalten. Mehr dazu liest im ausführlichen Beitrag: Pensionskasse Rente oder Kapital: Kriterien und Steuerfolgen im Überblick.
Achtung – der Kapitalbezug hat Steuerfolgen
Ein Punkt, den viele unterschätzen: Der Kapitalbezug aus der Pensionskasse wird einmalig und separat vom übrigen Einkommen versteuert. Je nach Kanton und Höhe des Bezugs bewegt sich diese Kapitalleistungssteuer grob zwischen 5% und 15%. Die Rente hingegen wird Jahr für Jahr als normales Einkommen versteuert.
Das heisst nicht, dass die Rente automatisch die bessere Wahl ist – es heisst nur, dass du diese Zahl in deine Überlegung einbeziehen musst. Genau hier setzt eine unabhängige Beratung an: Ich rechnen mit deiner effektiven Steuersituation, nicht mit Pauschalwerten.
Häufige Fragen zum Pensionsrechner
Nein. Der Rechner zeigt dir eine vereinfachte Momentaufnahme basierend auf den Werten, die du eingibst. Themen wie Steuerprogression, BVG-Einkäufe, Frühpensionierung oder die individuelle Situation bei Ehepaaren werden nicht berücksichtigt. Dafür braucht es ein persönliches Gespräch.
Auf deinem jährlichen Pensionskassen-Ausweis. Falls du unsicher bist, frag direkt bei deiner Pensionskasse nach dem Satz für dein voraussichtliches Pensionierungsjahr.
Miete oder Hypothekarzinsen, Krankenkasse, Lebensmittel, Mobilität und laufende Fixkosten. Alles, was du auch ohne Erwerbseinkommen zwingend bezahlen musst.
Ja, bei den meisten Pensionskassen ist eine Mischform möglich – das Reglement deiner PK regelt, in welchem Verhältnis. Genau diese Aufteilung zeigt dir der Rechner als Ausgangspunkt.
Dein nächster Schritt
Die Zahlen aus dem Rechner sind ein Anfang – nicht das Ende der Geschichte. Wenn du wissen willst, wie sich deine persönliche Steuersituation, dein Pensionierungszeitpunkt oder ein allfälliger BVG-Einkauf auf das Ergebnis auswirken, lohnt sich ein Gespräch.
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Reto Stalder
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